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Ab sofort können Sie in der Kinokneipe auch spielen! Brett- und/oder Kartenspiele, allein, zu zwei, zu dritt oder auch zu viert oder fünft …
Wir halten für Sie/Euch eine Auswahl von rund 20 bekannteren und unbekannteren Spielen bereit, die an der Theke ausgeliehen werden
können.
Darunter sind Klassiker wie „Scrabble“, „Backgammon“ oder die „Siedler von Catan“ aber auch neuere populäre Spiele wie „Carcassonne“, „Kahuna“, „Cartagena“ und „Einfach genial!“.

Spiele für 2 (Altersempfehlung in Klammern):

Abalone (ab 7)
Backgammon
Kahuna (ab 10)
Lost Cities (ab 10)
Schach

Tyrus (ab 12)
Siedler von Catan (Kartenspiel, ab 10)

Spiele für 2 und mehr Spieler:

Das Action-Würfelspiel (ab 10, 2 - 4 Spieler)
Bohnanza (ab 12, 3 - 5 Spieler) Auswahlliste Spiel des Jahres 1997
Carcassonne (ab 8, 2 - 4 Spieler) Spiel des Jahres 2001
Cartagena (ab 8, 2 - 5 Spieler) Spiel des Jahres 2001 (Kritikerpreis)
Einfach genial (ab 10, 2 - 4 Spieler)
El Grande (ab 12, 2 - 5 Spieler) Spiel des Jahres 1996
Halma (ab 3, 2 - 6 Spieler)
Hornochsen (ab 10, 3 - 5 Spieler)
In 80 Tagen um die Welt (ab 10, 3 - 6 Spieler)
Kathai (Kartenspiel, ab 10, 3 - 5 Spieler)
Kuhhandel (Kartenspiel, ab 10, 3 - 5 Spieler)
Ogallala (ab 8, 2 - 5 Spieler)
San Juan (Kartenspiel, ab 10, 2 - 4 Spieler)
Scrabble (ab 12, 2 - 4 Spieler)
Siedler von Catan (ab 10, 3 - 4 Spieler) Spiel des Jahres 1995
Tikal (ab 10, 2 - 4 Spieler)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stellenangebote

sämtliche Stellenangebote sind geringfügige Beschäftigungen (Minijobs, max. 400,00 Euro/Monat).
Die Arbeitszeiten sind vorwiegend abends (im Herbst/Winter/Frühjahr sowie am Wochenende schon ab spätnachmittags), ein oder zwei Tage pro Woche.
Wir wünschen uns flexible Mitarbeiter, die Begeisterung und Interesse für das Kino und das Medium Film mitbringen.
Servicekräfte verfügen idealerweise schon über Erfahrungen in der Gastronomie.
Wir suchen keine kurzzeitigen Aushilfen und vergeben keine Ferienjobs.

Wir suchen zur Zeit:

Filmvorführer (für alle Abläufe rund um den eigentlichen Kinobetrieb)

Servicekräfte (für der Service in der Kinokneipe (keine Kinokasse!) und alles, was dazu gehört)

Thekenkräfte (für Theke, Kinokasse und alles, was dazu gehört)

Wenn Sie sich für einen Job bei uns interessieren, lassen Sie uns bitte eine kurze, aussagekräftige Bewerbung zukommen, gerne auch per Mail an info(at)kinopassage.de oder per Post an K.L. Filmtheater-Betriebs-GmbH, z. Hd. Frau Mohr, Bahnstraße 37, 63906 Erlenbach

 

Filmreihe „Gott und die Welt“ (3): Troubled Water

„De Usynlige“ von Eric Poppe; N 2008; 121 Min.; FSK: ab 12; Kamera: John Christian Rosenlund;
Musik: Johan Søderquist; mit Pal Sverre Valheim Hagen, Ellen Dorrit Petersen, Trine Dyrholm,
Trond Espen Seim, Terje Stromdahl, Angelou Garcia, Henriette Garcia u.a.




„In der Tat: Eric Poppes psychologische Analyse eines Kindermörders, der nach abgesessener Haftstrafe auf die Mutter seines Opfers trifft, zeugt von gewaltiger emotionaler Wucht und verhandelt wichtige Fragen über Schuld und Sühne. Ein absolutes Highlight des skandinavischen Kinos.
,Ist es nicht ein bisschen naiv zu glauben, dass alles Schlechte auch etwas Gutes mit sich bringt?‘, fragt Jan Thomas (Pal Sverre Valheim Hagen) die junge Pastorin Agnes (Ellen Dorrit Petersen), als die beiden an einem Sommerabend durch Oslo schlendern. Acht Jahre saß er im Gefängnis, weil er einst den Tod eines kleinen Jungen verschuldet hat. Jetzt sucht er seinen Weg zurück ins Leben mit der schweren Last der Vergangenheit auf den schmalen Schultern. Hinter Gittern mag der junge Mann geläutert sein, doch Melancholie und Schuldgefühle stehen ihm tief ins müde Gesicht geschrieben, das erahnen lässt, wie fragil und zerbrechlich seine Psyche noch ist.
Regisseur Eric Poppe dekonstruiert (…) Motive und dringende Fragen von Schuld, Sühne und Vergeltung. Wie geht ein Täter mit dem moralischen Ballast der Strafe um? Darf es Formen der Versöhnung geben, wenn ja zu welchem Preis? ,Troubled Water‘ ist psychologischer Erklärungsversuch und subtile Täteranalyse zugleich, die tief hinein in die Seelen der Protagonisten schaut und das Publikum mit solcher Wucht und Intensität trifft, dass man schon jetzt von einem der großartigsten Dramen der vergangenen Jahre sprechen muss. Ähnlich wie Christian Petzold in ,Wolfsburg‘ lässt Eric Poppe hier Peiniger und Angehörige des Opfers miteinander konfrontieren: Als Jan Thomas nach seiner Entlassung aus der Haft in die versöhnende Obhut eines Pastors genommen wird und die freie Stelle als Kirchenorganist antritt, begegnet ihm eines Tages Anna (Trine Dyrholm), die Mutter des verstorbenen Jungen. Zunächst tief berührt vom musikalischen Talent, wird ihr erst auf dem zweiten Blick bewusst, welchen besonderen Orgelspieler ihr das Schicksal geschickt hat.
Dramaturgisch geschickt montiert, widmet sich das erste Filmdrittel der Traumabewältigung von Ex-Häftling Jan Thomas, der mithilfe von Pastorin Agnes seine eigenen Gefühle erkunden und die Zuneigung zu ihr entdecken kann. Im zweiten Teil legt Regisseur Poppe seinen Fokus auf die Mutter, die Jahre später ein neues und glückliches Leben mit Adoptivkindern gefunden zu haben scheint. Das intensive Finale widmet sich schließlich der leisen Konfrontation zwischen ihr und ihrem Peiniger.
In Rückblenden tastet sich die verschachtelte Erzählung langsam vorwärts und begeistert mit der aufwühlenden Performance ihrer Schauspieler, die mit wenig Gestik und Mimik trotzdem Momente voller Intensität zustande bringen. Mit dem karthatischen und mitunter quälendem dänischem Dogma-Kino hat Eric Poppes Seelendrama, trotz ähnlicher Thematik, weder auf ästhetischer noch auf moralischer Ebene viel gemeinsam. Wo Regisseure wie Lars von Trier oder Thomas Vinterberg die Tragödie lediglich sezieren, weist Eric Poppe den Weg für Lösungen auf.“ (Programmkino.de)


Publikumspreis & Erster Preis (Hamptons International Film Festival 2008)

Publikumsfavorit ex aecquo mit „Slumdog Millionaire“ (Filmfestival Rotterdam 2009)

Publikumspreis (Filmfest Emden 2009)

Läuft am So., 24.10., um 12.00 Uhr in der Matineevorstellung.
Erhöhter Eintritt wg. Überlänge: 6,50 Euro.
Ermäßigter Eintritt für Schüler und Studenten: 5,50 Euro.
Internetseite: www.koolfilm.de





Mary & Max

von Adam Elliot; Australien 2009; 92 Min.; FSK: ab 12; Animationsfilm.



„Alles andere als ein Kinderfilm ist dieser Knettgummi-Animationsfilm des australischen Regisseurs Adam Elliot. Er behandelt so aufbauende Themen wie Alkoholismus, Depression, Selbstmord und schafft es dennoch viel (Galgen)-Humor zu entwickeln. (…) Mary ist acht und lebt irgendwo in Australien ein einsames, freudloses Leben. Ihre Lieblingsfarbe ist braun, auf der Stirn hat sie ein Muttermal, das an einen Hundehaufen erinnert, ihre Freunde bestehen aus Zweigen, Muscheln oder ähnlichem. Auf der anderen Seite der Welt, in New York, lebt der ebenso sonderliche Max. Er ist jüdischer Atheist, 350 Pfund schwer und liebt Schokoladen-Hot-Dogs. Außerdem leidet er am Asperger-Syndrom. Eines Tages fragt sich Mary, wo denn wohl die Babys in Amerika herkommen. Aus Bierkrügen, wie es Marys alkoholsüchtige Mutter ihr erzählt, oder vielleicht doch eher aus Cola-Dosen? Kurzentschlossen greift sich Mary ein Telefonbuch – der Film spielt in einer unbestimmten Zeit, lange vor dem Internet und ähnlicher Entwicklungen – und schreibt einem zufällig ausgewählten New Yorker einen Brief. So beginnt die Brieffreundschaft zwischen Mary und Max, die das Zentrum von Adam Elliots Knetgummi-Animationsfilm bildet. Über Jahre schreiben sich diese beiden so unterschiedlichen Charaktere Briefe, schicken ihr jeweiliges Lieblingsessen um den Globus und geben sich mehr oder weniger gute Ratschläge, um die jeweiligen Probleme zu lösen. Schönerweise wird hier allerdings nicht alles zum Guten, propagiert Elliots Film keine Disneyeske Lösung, sondern beläßt es bei dem einfachen Rat, sich so zu akzeptieren wie man ist.
Als Knetgummi-Animationsfilm mit skurrilen Figuren erinnert ,Mary & Max‘ natürlich zwangsläufig an Aardmans ,Wallace & Gromit‘, mit seinem bedächtigen, oft melancholischen Ton liegt ein Vergleich zu Sylvain Chomets ,Das große Rennen von Belleville‘ aber viel näher. Und mit diesem betont entschleunigten Animationsfilm teilt ,Mary & Max‘ auch sein größtes Problem. Der Versuch, eine andere Art von Animationsfilm zu drehen, sich von der sowohl von praktisch sämtlichen amerikanischen Filmen als auch den ,Wallace & Gromit‘-Filmen praktizierten Formel zu lösen, die auf mitreißenden Bildern beruht, an deren Ende eine halsbrecherische, atemlose Actionszene steht, führt einerseits zu einem originellen Ergebnis. Doch abseits von unzähligen kleinen Gags und witzigen (Bild)-Einfällen ist ,Mary & Max‘ oft komplett unfilmisch. Praktisch jede Charakterisierung der Figuren, ihre Emotionen und Entscheidungen, werden nicht visuell vermittelt, nicht gezeigt, sondern mittels der Erzählerstimme gesagt. Als Sprecher standen zwar so etablierte Mimen wie Phillip Seymour Hoffman, Toni Collette und Eric Bana zur Verfügung, doch deren wandlungsfähige Stimmen kommen kaum zur Geltung. Oft funktioniert die geerdete Erzählerstimme zwar als Kontrast zur grotesken Note der Bilder, manches Mal wünscht man sich aber doch ein wenig mehr Interaktion zwischen den Figuren, ein wenig mehr echte Emotion und nicht beschriebene. Trotz dieser Einschränkung ist ,Mary & Max‘ ein überaus origineller Animationsfilm, der (…) ein weiteres Mal zeigt, was im Animationskino abseits der dominierenden Kinderfilme mit sprechenden Tieren möglich ist.“ (Programmkino.de)

Läuft von Do., 23.9., bis Mo., 27.9., jeweils um 21.30 Uhr
Ermässigter Eintritt für Schüler und Studenten: 5,– Euro.
Internetseite: www.maryandmax.de




 

 

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