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Eine zauberhafte Nanny 2

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Eintritt: 3,50 Euro für Kinder und Erwachsene

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Nach acht Besuchen ist der neunte Eintritt frei (gilt nur im Kinderkino)
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nanny

zum Abschluß des Ferienkinos 2010: „Eine zauberhafte Nanny 2“

 

 

 

Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer

„Nanny McPhee and the Big Bang“ von Susanna White; GB/F 2009; 106 Min.; freigegeben ohne Altersbeschränkung; Kamera: Mike Eley; mit Emma Thompson, Maggie Gyllenhall, Rhys Ifans, Maggie Smith, Ralph Fiennes, Ewan McGregor u.a.



„Zum zweiten Mal schlüpft Emma Thompson (die auch das Drehbuch schrieb) in die Maske der knollennasigen, warzengeplagten Nanny McPhee, die diesmal während des Zweiten Weltkriegs einer Horde Kinder Manieren beibringt. Weniger eine Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils als eine Variation der gleichen Geschichte, ist ,Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer‘ ein gelungener Kinderfilm, mit anrührenden Momenten und einer bemerkenswerten Riege englischer Schauspieler.
Fast könnte man meinen, dass die Abenteuer um Nanny McPhee ein typisches Produkt unserer Zeit sind, ein durchschaubarer Versuch, sich an diverse Trends des Kinderbuch- und Kinderfilmmarkts anzuhängen. Diese Annahme ist gleichzeitig richtig und falsch. Die Buchvorlage erschien schon 1964, damals noch unter dem Titel ,Nurse Matilda‘, und war ihrerseits ein Versuch, sich an den Erfolg von ,Mary Poppins‘ anzuhängen. Die Ähnlichkeiten dieser beiden Figuren sind verblüffend und treten in den Filmversionen noch deutlicher zum Tragen. Wenn Emma Thompson (die wie schon beim ersten Teil das Drehbuch selbst verfasst hat) als Nanny über die weiten Felder der englischen Provinz schwebt, mit ihrem krummen Stock magische Fähigkeiten entfaltet oder im Zweisitzer-Motorrad durch die Gegend braust, denkt man unweigerlich an Julie Christies Mary Poppins. Ohne Gesang zwar, aber mit mindestens so renitenten Kindern.
Gleich fünf an der Zahl wollen hier erzogen werden. Drei gehören der von Maggie Gyllenhall gespielten Mrs. Green, zwei sind verwöhnte, schnöselige Verwandte aus der Stadt, die zu ihrer Sicherheit aufs Land geschickt wurden. Denn wir befinden uns im Zweiten Weltkrieg, die deutschen Luftangriffe bedrohen London, allein auf dem Land ist das Leben noch beschaulich und heil. Es ist eine merkwürdige Welt, von der erzählt wird, sehr altmodisch und wirklichkeitsfremd, in der Kinder zwar rumtollen und anstrengen, aber in Windeseile zu artigen, umsichtigen, ganz reizenden Wesen verwandelt werden.
Auch die Probleme, durch deren Lösung die Kinder zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammenwachsen, sind kaum der Rede wert. Der leichtlebige Bruder von Mrs. Green droht die Farm zu verkaufen und ein Telegramm scheint vom Tod des abwesenden Vaters zu erzählen und verlangt einen kurzen Ausflug zum Kriegsministerium in die Hauptstadt.
Hier tritt mit Ralph Fiennes die bemerkenswerteste Qualität des Films in Erscheinung: Eine ganze Riege hervorragender englischer Schauspieler bereichert auch dieses an sich eher kleine Projekt. Neben Thompson und Fiennes ist Maggie Smith als tattrige Ladenbesitzerin zu sehen, die eine kleine Verbindung zum ersten Film herstellt, dazu der wie immer flippige Rhys Ifans und schließlich sogar der momentan omnipräsente Ewan McGregor als Mrs. Greens verschollener Ehemann.
Nicht nur dieses Staraufgebot erinnert an die Harry Potter-Filme. Auch die etwas oft eingesetzten Spezialeffekte sind wohl ein Zeichen der Zeit, auf sprechende Tiere und Explosionen kann kaum ein Film dieser Art verzichten. Und doch bleibt ,Eine zauberhafte Nanny – Knall auf Fall in ein neues Abenteuer‘ sympathisch bescheiden, erzählt seine einfache Geschichte mit viel Tempo und schafft es gegen Ende tatsächlich, auch in überraschendem Maße anzurühren. Ein gelungener Kinderfilm, der auch die erwachsenen Begleiter nicht langweilen dürfte.“ (Programmkino.de)

Läuft am Di., 7.9., um 15.00 Uhr im Ferienkino.
Internetseite: www.eine-zauberhafte-nanny-2.de

 

Freche Mädchen 2

von Ute Wieland; D 2010; 97 Min.; freigegeben ohne Altersbeschränkung; Kamera: Peter Przybylski; Musik: Stefan Ziethen;
mit Emilia Schüle, Jonathan Beck, Selina Shirin Müller, Henriette Nagel, Christina Peifer, Ben Unterkofler, Vincent Bruder u.a.




Da waren die „frechen Mädchen“ gerade noch bis über beide Ohren verliebt und auf einmal geraten alle Gefühle durcheinander. Mila hat sich mit Markus gestritten und während sie zusammen mit Hanna und Kati auf Chorfahrt in den bayerischen Bergen ist, verbringt Erzfeindin Vanessa die Ferien bei Markus auf dem Reiterhof. Mila kocht vor Eifersucht.
Hanna und Kati haben derweil ganz andere Probleme: Branko will Hannas Musik-Karriere vorantreiben und gerät dabei mit ihr mächtig aneinander. Und Kati weiß mal wieder gar nicht, wo ihr der Kopf steht: Bekommt Tobi auf der Verliebtheitsskala noch die Höchstpunktzahl oder ist der attraktive und vor allem ältere Robert nicht viel cooler? Auf der Jubiläumsfeier der Schule kommt es schließlich zum großen Gefühlsfinale. Wie gut, dass in all dem Chaos eines sicher ist: Nichts geht über eine echt „freche“ Mädchen-Freundschaft!
Auch in „Freche Mädchen 2“ dreht sich alles um Herzflimmern, Liebeswirren und den ganz normalen, schrecklich-schönen Teenager-Alltag. An der Seite der drei „frechen Mädchen“ spielen wieder Christina Peifer, Jonathan Beck, Ben Unterkofler, Vincent Bruder und Marius Weingarten. Außerdem mit dabei ist diesmal Jungstar Jannis Niewöhner („Sommer“). Neu in den Rollen der Erwachsenen sind unter anderem Tom Gerhardt, Barbara Schöneberger, Matthias Brandt sowie Maximilian Brückner zu sehen, während Armin Rohde erneut den aufbrausenden Mathe-Lehrer Rumpelstilzchen verkörpert. (Verleihinfo)

Läuft am Sa., 18.9., und So., 19.9., jeweils um 15.00 Uhr.
Internetseite: www.frechemaedchen2.film.de




Für immer Shrek

„Shrek forever after“ von Mike Mitchell; USA 2010; 94 Min.; FSK: ab 6; Musik: Sunny Park; Animationsfilm.



Er hat sich einem bösen Drachen gestellt, eine wunderschöne Prinzessin beschützt und das Königreich der Schwiegereltern gerettet. Kann es da überhaupt noch eine neue Herausforderung für einen Oger geben? Nun, für Shrek heißt das neueste Abenteuer, ein gezähmtes Leben im Kreise seiner Familie zu führen. Anstatt wie früher Dorfbewohner zu erschrecken, gibt sich Shrek nach anfänglichem Zögern damit zufrieden, Autogramme auf Mistgabeln zu geben. Doch tief in ihm ist noch das ursprüngliche Brüllen der Bestie und drängt nach draußen.
Getrieben von dem Wunsch, sich wieder wie ein richtiger Oger zu fühlen, lässt er sich von dem gewieften Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden. Auf einmal findet sich Shrek in einer eigenartig verdrehten Version des Märchenlandes „Weit, weit, weg“ wieder: Dort werden Oger gejagt, Rumpelstilzchen ist der König und Shrek hat seine geliebte Fiona niemals kennengelernt. Nun muss er schleunigst das selbst verschuldete Unheil abwenden, wenn er seine Freunde retten, seine Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand und seine große grüne Liebe Fiona wieder in den Armen halten will ...
Shrek is back! In seinem vierten Kinoabenteuer läuft der beliebteste grüne Oger aller Zeiten zu bestechender Hochform auf: Von DreamWorks Animation mit gewohntem Sinn für mitreißenden Humor und gestochen scharfe CGI-Bilder realisiert, ist wieder einmal kein Märchen sicher, wenn Shrek zu seinem bislang größten Abenteuer aufbricht, um seine Lieben und seine Welt zu retten. (Verleihinfo)


„Natürlich darf wie immer hemmungslos und auch hin und wieder bösartig gelacht werden, doch letztlich ist das Finale des erfolgreichen ,Shrek‘-Unternehmens eine eingedampfte und hochgedrehte Trickversion von Frank Capras Weihnachtsklassiker ,Ist das Leben nicht schön?‘. Nur gibt es hier keine Engel, die sich Flügel verdienen müssen. Dafür ein grünes, nettes Ungeheuer, das traditionelle Familienwerte schätzen lernt – auf die harte Tour.“ (Stern)

Läuft am Sa., 25.9., und So., 26.9., jeweils um 15.00 Uhr – klassisch zweidimensional.
Internetseite: www.shrekinternational.com/intl/de/mainsite


 

Hexe Lilli

von Stefan Ruzowitzky; D 2008; 89 Min.; freigegeben ohne Altersbeschränkung; Kamera: Peter von Haller; Musik: Ian Honeyman;
mit Alina Freund, Sami Herzog, Anja Kling, Ingo Naujoks u.a.



Bislang war Lilli ein ganz normales Mädchen, das mit ihrer Mutter und ihrem kleinem Bruder ein gewöhnliches Leben führte. Seit ein uraltes Zauberbuch nebst zugehörigem Drachen Hektor in ihr Kinderzimmer flatterte, ist freilich alles anders: Lilli wurde auserkoren, Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda zu werden. Während sie noch das Zaubern übt, will der heimtückische Magier Hieronymus ihr das Buch abjagen.
Comedian Michael Mittermeier verleiht dem grünen Flugdrachen seine Stimme in einem Fantasy-Spaß für Kinder zwischen ,Harry Potter‘ und ,Bibi Blocksberg‘. Allround-Talent Stefan Ruzowitzky (Oscar für ,Die Fälscher‘) sorgt nach den Knister-Büchern für Witz, Tempo und Spannung. (Verleihinfo)


„Ob Bibi Blocksberg oder Harry Potter – Hexen und Zauberer gibt es reichlich in Büchern und Filmen. Auch in ,Hexe Lilli‘ setzt man auf die genretypische Verbindung von Realfiguren mit einem computergenerierten Fabelwesen, dem der Kabarettist Michael Mittermeier seine Stimme geliehen hat. Allerdings hat der deutsche Kinderbuchautor Knister ein normales Mädchen in den Mittelpunkt seiner mehr als 30 Hexe Lilli-Bücher gestellt, das nicht zur Zauberei berufen ist, sondern erst durch ein magisches Buch dazu befähigt wird. Gerade dadurch wächst Lilli ein hohes Identifikationspotenzial für ein junges Publikum zu.
Der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky, inszenierte mit sichtlich viel Spaß am Fantastischen und einem guten Gespür für kindgerechte Spannung. Das kunterbunte Setting von Surulundas Hexenhäuschen, Trickeffekte und bis zur Karikatur überzeichnete Bösewichte zeichnen ein abwechslungsreiches aber niemals wirklich bedrohliches magisches Universum. Zwar gleitet die Inszenierung in der zweiten Hälfte, vor allem beim finalen Showdown, etwas ins Klamaukhafte ab. Doch gleichzeitig knüpft Lillis Alltag mit all seinen kleineren Sorgen und Freuden – Geschwisterstreit, Eifersüchteleien aber auch Solidarität unter den Klassenkameraden – glaubhaft an kindliche Lebenswelten an. Hektors leicht anarchistische Triebfeder und ironische Anspielungen, beispielsweise auf die Weltherrschaftskämpfe in vielen Hollywood-Filmen von ,Der Herr der Ringe‘ bis ,The Dark Knight‘, bringen Erwachsene ebenfalls zum Schmunzeln. Auch der Wunsch, zaubern zu können, sollte nicht nur in jüngeren Kinogängern/innen schlummern – wobei die finale Botschaft des Films natürlich lautet, dass aus dem magischen Wissen nicht nur Macht, sondern vor allem Verantwortung erwächst.“ (kinofenster.de)

Läuft am So., 5.9., um 15.00 Uhr.
Internetseite: www.hexelilli-der-film.de


 

Lotta aus der Krachmacherstrasse

„Lotta pa brakmakargatan“ von Johanna Hald; S 1992; 73 Min.; FSK: freigeben ohne Altersbeschränkung;
Kamera: Olof Johnson; Musik: Stefan Nilsson; mit Grete Havnesköld, Linn Gloppestand, Martin Anderson u.a.



„Verfilmung eines Kinderbuchs von Astrid Lindgren. Im Mittelpunkt steht ein vierjähriges Mädchen, das sich trotz Schwierigkeiten zu behaupten weiß. Ein kindgerechter Film voller Charme, mit einer natürlich agierenden kleinen Hauptdarstellerin. Ein Appell für eine harmonische, behütete Kindheit. Sehenswert ab 6.“ (RoRo Lexikon des internationalen Films)

Läuft am Sa., 2.10., um 15.00 Uhr.

 




Neues von Pettersson und Findus

„Pettersson & Findus – Kattonauten“ von Albert Hanan Kaminski; D/S 2001; 79 Min.;
freigegeben ohne Altersbeschränkung; Musik: Christopher Komeda; Zeichentrickfilm.



Einer der beliebtesten Zeichentrickfilme der letzten Jahre erfährt eine Fortsetzung. Diesmal geht es für Pettersson und seinen Kater um Weltraumflüge, Astronauten und Außerirdische. Und wie auch die Vorlagen von Sven Nordquist, sind die Bilder des Films mit vielen kleinen Details versehen, die einen viel entdecken lassen.
„(…) Schade, dass man einen austauschbaren deutschen Titel gewählt hat ‚Pettersson & Findus – Kattonauten‘ bringt die Skurrilität auf den Punkt. Hinter den Kattonauten verbirgt sich natürlich Findus, der nicht verstehen kann, dass die Hündin Laika das erste Lebewesen war, das von der Erde ins All geschickt wurde. Eine Katze hätte das Abenteuer doch viel besser bewältigt. Und da er sich nichts so sehr wünscht wie einen Flug zum Mond, organisiert Pettersson dem ‚Kattonauten‘ eine Reise ins Weltall. Beim Anblick verkleiderter Hühner glaubt Fraz Andersson wirklich, dass Außerirdische bei ihrem Nachbarn gelandet sind.
Es gehört zu den Geheimnissen des Erfolgs, dass die Kids ihre alltäglichen Nöte und auch ihre Träume wieder entdecken. Wer räumt schon gerne auf? Dafür wollen sie Pilot werden oder haben Angst, dass ein riesiger Hecht sie in der Nacht erschreckt. Und es geht für sie auch nichts über Zelten und Höhlenbauten. (…)“ („Filmecho/Filmwoche“)

Läuft am So., 12.9. um 15.00 Uhr.




Hanni und Nanni

von Christine Hartmann; D 2010; 89 Min.; freigegeben ohne Altersbeschränkung; Kamera: Alexander Fischerkoesen; mit Sophia Münster, Jana Münster, Katharina Thalbach, Hannelore Elsner, Suzanne von Borsody, Heino Ferch, Anja Kling, Zoe Thurau, Aleen Jana Kötter, Emelie Kundrun u.a.




„Die Abenteuer der Zwillinge Hanni und Nanni haben sich weltweit millionenfach verkauft und dabei unzählige, meist junge Leser begeistert. Obwohl die Geschichten nach der Vorlage von Enid Blyton auch hierzulande seit den sechziger Jahren eine hohe Bekanntheit genießen, kommt erst jetzt eine mit viel heimischer Schauspielprominenz besetzte Verfilmung in die Kinos – leider mit einer spannungsarmen Geschichte und eher lieblos gezeichneten Charakteren.
Seit nahezu fünf Jahrzehnten sind die aufgeweckten Zwillinge Hanni und Nanni ein unverrückbarer Teil generationenübergreifender Kindheitserinnerungen. Ihre Abenteuer in der Internatsatmosphäre des Lindenhofs beflügelten – egal ob in Romanform oder als Hörspiel – die Fantasie unzähliger meist vorpubertierender Mädchen. Nun hat das aufgeweckte Geschwisterpaar zum ersten Mal den Weg auf die Leinwand gefunden, wobei der Schauplatz und die Konflikte dem Zeitgeist angepasst und modernisiert wurden. Das ,Facelifting‘ beginnt bereits mit dem Aufhänger der in ihren Ausmaßen recht überschaubaren Story. Hanni und Nanni (Sophia und Jana Münster) jagen mit ihren Freundinnen durch ein Berliner Luxuskaufhaus. Fälschlicherweise werden sie bei dieser Toberei des Diebstahls beschuldigt, was für die Zwillinge einen Schulverweis nach sich zieht. Ihre vermeintlich so progressiven Eltern (Anja Kling, Heino Ferch) wissen sich nicht anders zu helfen und stecken sie daraufhin in ein Internat, den ,Lindenhof‘.
Dort angekommen fällt der impulsiven Hanni die Eingewöhnung nicht gerade leicht. Sie trauert ihren Freunden, ihrem alten Umfeld und ihrem Hockey-Team, den ,JoCats‘, hinterher. Müsste Nanni ihre Schwester nicht ständig aus brenzligen Situationen retten – mit den Vorschriften der strengen Konrektorin Frau Mägerlein (Suzanne von Borsody) nimmt die es nämlich nicht so genau –, sie hätte sich vermutlich noch schneller eingelebt und erste Freundschaften geknüpft. Vor allem träumt sie schon länger davon, einmal in einem Schulorchester zu spielen. Die liebenswerte Musiklehrerin Mademoiselle Bertoux (Katharina Thalbach) weckt in ihr erneut den Ehrgeiz, sich diesen Traum zu erfüllen. Am Tag des Vorspielens durchkreuzt jedoch das Hockey-Match zwischen ,Lindenhof‘ und den ,JoCats‘ beinahe dieses Vorhaben.
Ähnlich wie die Abenteuer der ,Wilden Hühner‘ zielt auch die Neuauflage der beliebten ,Hanni & Nanni‘-Reihe der englischen Autorin Enid Blyton auf ein junges, weibliches Publikum im Teenager-Alter. In der idyllischen Welt des Internats darf vom ersten Kuss geschwärmt und dem eigenen Pferd geträumt werden. Selbst die Mutproben gehen hier über ein harmloses Matratzenrennen nie hinaus. Und auch allzu weltliche Konflikte – dem ,Lindenhof‘ droht aufgrund eines finanziellen Engpasses die Schließung – lassen sich im Handumdrehen und mit ein bisschen guten Willen lösen. Wenn schon das Drumherum kaum Spannung und Abenteuer versprüht, so sollten zumindest die Beziehungen der Mädchen zu ihren neuen Mitschülerinnen im Mittelpunkt stehen. Doch auch hier enttäuscht der Film mit seiner recht lieblosen, oberflächlichen Darstellung. In die Gefühlswelt seiner jungen Protagonisten dringt dieser ,Hanni & Nanni‘ ohnehin nie ehrlich oder gar differenziert vor. Stattdessen begnügt sich das Drehbuch zumeist damit, Charaktere wie Hanni und Nannis Erzfeindin Oktavia (Emelie Kundrun) als verzogene Tussi zu karikieren. Damit ereilt sie letztlich das gleiche Schicksal wie die Erwachsenen. Die eignen sich bestenfalls als sympathisches Klamaukpersonal in einem insgesamt ohne Esprit inszenierten Film.“ (Programmkino.de)


„...wirkt nicht bemüht zwangsmodernisiert, sondern charmant und unterhaltsam.“ (KulturSPIEGEL)

Läuft am Sa., 11.9., und So., 12.9., um jeweils um 17.00 Uhr in der Frühvorstellung.
Eintrittspreis: 4,50 Euro für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Internetseite: www.hanniundnanni-film.de

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